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Wie läuft ein Shooting?

Zu aller erst möchte ich an einer gewissen Vertrauensbasis arbeiten. Mit einander zu arbeiten heisst auch immer mit einander zu kommunizieren. Und seit Herrn Paul Watzlawick wissen wir, das „...das gesagte nicht zwingend das gemeinte, und das gehörte nicht das verstandene ist...“!

Für ein Fotoshooting bedeutet diese Erkenntnis, dass wir uns erstmal kurz kennen lernen sollten und zumindest ein gewisses „Gespür“ für den anderen zu entwickeln. Wenn wir dann merken, dass wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen können, haben wir den ersten Schritt für schöne Fotos vollzogen.

Praktisch bedeutet das ein erstes unverbindliches Treffen in einem Cafe oder einer Kneipe; auf jeden Fall auf „neutralem“ Boden. Gerne können Sie dabei auch eine Person Ihres Vertrauens dazu mitbringen. Und der Rest ergibt sich dann bei einem „Smalltalk“ über dieses, jenes und welches.

Zwangsläufig werden wir (im positiven Fall) dann auf die Frage kommen: Und was für Fotos wollen wir nun wo machen?

Dann müssen wir uns entscheiden, denn es gibt 2 Möglichkeiten: eine absolut „spontane“ Aktion oder aber die „geplante“ Variante. Beide Möglichkeiten haben ihren Reiz, jedoch auch ihre besonderen Anforderungen. Schauen wir uns das mal näher an:

Das „Spontane“ Shooting:

Hier wird eigentlich nur vorher geklärt, wo wir die Fotos machen und welches Outfit dazu passen könnte. Sollten noch irgendwelche Accesoires mit einbezogen werden, so sollte das auch kurz umrissen werden Das war es dann aber auch schon und dann geht´s los!

Grundsätzlich kann man diese Variante sicher als die „freiere“ Art bezeichnen, da man ja an nichts gebunden ist. Dafür stellt sie allerdings auch deutlich höhere Anforderungen an Modell und Fotograf. Als Model sollten Sie keine Scheu vor der Kamera haben und gerne mit ihr „spielen“ wollen. Die Fotos leben dann von Ihrer Natürlichkeit und Spontanität. Ein gutes Körpergefühl zu haben und eine große Anzahl verschiedenen Posen werden sicherlich für überraschende Ergebnisse sorgen. Zeigen Sie Elan, Esprit und gerne auch ein wenig „Verrückung und Entzückung“!

Von dem Ergebnis werden wir sicher beide positiv überrascht sein, da wir ja vorher nicht genau wussten, wo „der Zug hingeht“! Allerdings kann es dann auch passieren, das der Zug sich verfahren hat, weil man „irgendwie doch“ eine andere Erwartung hatte.

Dann vielleicht doch eher etwas anderes:

Das „geplante“ Shooting:

Darüber kann man Bücher schreiben, das habe ich jetzt nicht vor. Im Grunde denke ich,  das durch oben beschriebenes schon klar ist, wo es hier lang geht. In der geplanten Variante macht man sich vorher schon Gedanken, wie das Ergebnis „am Ende“ aussehen soll und richtet sich entsprechend darauf ein. Damit verringert sich die Gefahr, dass die Fotos nicht den gemeinsamen Vorstellungen entsprechen.

So werden vorher Bildideen und Bildwirkungen besprochen. Wir können uns Gedanken machen, welche Stimmung mit den Bildern ausgedrückt werden sollen oder ob eine bestimmte Aussage damit gestellt werden soll.

Ferner werden verschiedene Outfits besprochen sowie Locations und das Posing. Das kann sicherlich bis ins kleinste voraus geplant werden, so im Sinne von „Nagellack am kleinen Zeh“.., wird dann aber insgesamt schnell „steril“. Wenn das denn gewollt ist, so ist es mir auch recht. Ein Fan dieser „kompletten Planung“ bin ich allerdings nicht.

Ich glaube, dass die „goldene Mitte“ eine gute Lösung ist. Wie viel letztlich geplant werden muss, hängt stark von Ihnen als Model ab, denn hier geht es in erster Linie um Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden während der Aufnahmen. Also planen wir am Besten genau soviel wie Sie brauchen und den „Rest“ füllen wir dann mit spontanen Ideen und Einfällen.

Dann finden wir einen Termin, schliessen einen tfp-Modelvertrag zur beiderseitigen Absicherung ab und legen los mit dem Fotoshooting! Wie lange das dauert, ist immer vom Einzelfall abhängig. Und wenn wir einen zweiten (oder dritten) Termin brauchen, machen wir eben auch das!

Selbstverständlich ist es auch kein Problem, wenn Sie eine Person Ihres Vertrauens bei den Aufnahmen dabei haben möchtesn. Dieses ist meist sogar sehr gut, da eine weitere „Hand“ immer gut zu gebrauchen ist. Sie solltesn jedoch mit der Person vorher abstimmen, ob und inwieweit Sie es möchteen, dass diese Person sich auch aktiv mit „einmischt“.

Gerade bei unerfahreneren Models empfiehlt es sich, schon jemanden Bekanntes dabei zu haben, dessen Aufgabe aber in erster Linie die „seelisch-geistig-moralische Unterstützung ist“. Der Rest sollte Schweigen sein, damit Sie in Ihrer Konzentration nicht gestört werden und in Ruhe arbeiten können.

Wenn denn alle Bilder „im Kasten“ sind, werde ich sie entsprechend nacharbeiten und Sie erhalten dann eine CD mit den schönsten davon. Eine Auswahl davon werde ich dann später auf meine Homepage stellen.

 


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